Erster Platz beim virtuellen Liga-Duathlon fürs Damenteam

23.04.2021 | Von Raphaele Geßele

Beim virtuellen Liga-Duathlon, veranstaltet vom TSV Lauingen, hatten auch die Damen - zum ersten Mal als SG Velosoph Oberbayern zusammen mit den Mädels aus Fürstenfeldbruck - ein Team am Start. Hatten ... irgendwie waren am Ende mehr gemeldete Starts als Teilnehmerinnen übrig. So sprang Raphaela Geßele kurzfristig, aber voller Wettkampflaune ein.

Um 14:30 Uhr stand Raphaela mit dem Rennrad auf der Bahn und richtete ihre Wechselzone ein.

Kurz darauf trudelte Stefan Harwarth laufend ein. Er wollte die ersten 2,5km des Lauf (2,5km) - Rad (20km) - Lauf (5km) - Wettbewerbs als Tempotraining nutzen.

Raphaela startete zwar mit Vorbelastung, aber irgendwie hatte sie trotzdem richtig Bock.

Auch gerade das "nach-Gefühl-schnell-rennen-und-radeln"passte ihr richtig gut in diesen sonnigen Nachmittag.

Generell hatte Raphaela die 5000m Strecke auf der Bahn eher schlecht in Erinnerung: sooo lange im Kreis die Zeit kontrollieren und quälen.

Heute war es anders: erwartungsfrei. Sie wollte die Bahn druckfrei "ausprobieren".

Die erste Runde war noch im 4.07er Tempo und dann wurde sie stetig schneller. Die 2,5km lief sie im 3.58er Tempo, überrascht, dass es so flüssig lief.

"Super Tempo! Viel Spaß noch!", wünschte ihr Stefan, während sie den Helm aufzog und sich aufs Rad schwang.

Wie schnell sollte sie jetzt radeln?

Ach, irgendwie.

Hmm, der Südwind war ohne Auflieger und ohne Windschatten auf der Wendestrecke Richtung S-Bahn Hallbergmoos doch zu spüren. Bei der Überquerung der Ismaninger Straße ging natürlich die Sicherheit vor und Raphaela musste stark runterbremsen. War eben ein virtueller Wettkampf ohne Streckensperrung. Durchschnittstempo nur 32km/h bis zur Wende... da hatte sie mehr erhofft. Andere Zeiten mit Streckensperrungen und vielen Mitstreitern kommen bald wieder!

Kurz vor Hallbergmoos sagte Raphaela sich: "Einfach dran bleiben, gleich ist Rückenwind!".

Zurück ging es dann auch deutlich schneller, mit kleinem Stopp an der Ismaninger Straße und etwas Abbremsen wegen Spazierfahrern.

Naja, andere genießen die Sonne eben auch.

Nach 36 Min. und 30 Sek. zurück auf der Bahn, ging es wieder in die Laufschuhe. "Mal schauen, was noch geht. "

Der erste Kilometer war komisch: nicht hart, aber der Laufstil irgendwie plump. 4.20min/km. Dann wurde es flowig. Mensch, sub 4min Pace und es läuft! Der 4. Kilometer wurde dann doch richtig anstrengend, aber ging irgendwie auch rum. Beim fünften war das Ziel so nah, dass Raphaela nochmal unter 4er Tempo laufen konnte.

20min32s für 5000m. Kann sich sehen lassen!

Beseelt von der sonnigen Wettkampfluft radelte Raphaela nun einen kleinen Umweg aus und heim.

Ach, Wettkämpfe haben gefehlt.

Und in großen Gruppen fehlen sie weiterhin!

Ein paar Tage später erfuhr sie, dass ihr Team des SG Velosoph Oberbayern den ersten Platz im gesamten Wettkampf gemacht hatte. Yeah, der Sommer mit hoffentlich mehr Wettkämpfen darf kommen.

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