Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026
31.03.2026 | Von Barbara Kästner
Für jahrzentelange Mitgliedschaft konnte der Ehrenaussschuss folgende Mitglieder ehren:
Zahlreiche treue Mitglieder wurden in der Versammlung ausgezeichnet: (hinten, v. l.) Franziska Beck (25 Jahre im Verein), Gerhard Neumayer (60), Dagmar Hausruckinger (40), Anna-Maria Sperrer (40), Christian Klarer (25), Stefan Junker (25), Dominik Dötterbeck (40), Michael Zeilmaier (25), (vorne, v. l), Franz Lupp (1. Vorsitzender), Manfred Bauer (Ehrenausschuss), Gabriele Erbe (seit 25 Jahren Mitglied), Maren Haase (25), Katharina Poppenwimmer (50), Sabine Auer (40), Christina Klarer (25), Maria Milder (25), Agathe Wagner (25) und Edith Sittenauer (Ehrenausschuss). © Peter Spanrad
Freising – Die ersten Planungen für die Sanierung und Modernisierung der vereinseigenen Sporthalle an der Fischergasse standen am Freitag im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des TSV Jahn Freising. Die Verantwortlichen hoffen, mit der Umsetzung in den kommenden Jahren beginnen zu können. Und sie rechnen mit einem Kostenaufwand von fünf Millionen Euro.
Die altehrwürdige Jahn-Halle ist in die Jahre gekommen. Seit einiger Zeit steht die Generalsanierung auf der Agenda. Eine Projektgruppe unter der Leitung von Gebäudewart Werner Haas hat nun in den vergangenen Monaten mit der ersten Planung begonnen. Neben der Sanierung von Dach und Hallenboden sind auch eine grundsätzliche energetische Sanierung sowie einige Erweiterungen der Halle und Nebenräume angedacht. Vereinschef Franz Lupp ist dabei die „nötige Transparenz“ wichtig. Deshalb informierte Haas die Mitglieder ausführlich über den Stand der Planungen für die Maßnahme.
Wann genau mit der Sanierung begonnen werden könne, stehe laut Haas noch nicht fest. Eventuell in zwei Jahren, da der Vereinsausschuss erst grundsätzlich seine Zustimmung geben müsse. Klar sei auch, dass ein Neubau nicht infrage komme, weil dies den Kostenrahmen des Vereins sprengen würde. In der Jahn-Vorstandschaft hofft man, dass von den geplanten fünf Millionen Euro rund 70 Prozent über Zuschüsse gedeckt werden können. Schatzmeister Florian Jäger rechnete vor, wie man die verbleibenden 1,5 Millionen stemmen könne. Wenn man keine 3,5 Millionen Euro an Zuschüssen erhalte, müsse man über Beitragserhöhungen nachdenken, so der Tenor aus der Vorstandschaft.
In seinem Rückblick zog Lupp eine positive Bilanz für das Jahr 2025: Er erinnerte an die zahlreichen sportlichen Erfolge – beispielsweise bei den Bogenschützen, den Schwimmern, den Leichtathleten oder den Basketballern. Aber für den Vorsitzenden ist es ebenso wichtig, dass der Verein den Freizeitsportlern eine breite Palette an Trainingsmöglichkeiten anbieten kann. Momentan zählt der TSV Jahn Freising 4128 Mitglieder. Die Zahlen sind seit Jahren konstant – allerdings sei die Fluktuation sehr groß, sagte Lupp. 2. Sportwart Johann Neumayer bedankte sich bei der Vielzahl von Übungsleitern für das Engagement und appellierte zudem an den Nachwuchs, sich künftig zum Übungsleiter ausbilden zu lassen.
Für Franz Lupp besteht ein Vereinsleben allerdings nicht nur darin, mit einem vielfältigen Sportangebot aufzuwarten, sondern auch darin, am gesellschaftlichen Leben in der Stadt teilzunehmen. Er verwies dabei auf die Jahn-Faschingsbälle, das Entenrennen auf der Moosach, die Ostereiersuche oder den Weihnachtsbasar. Zudem bedankte er sich bei der Stadt und dem Landkreis für die sehr gute Zusammenarbeit und ausdrücklich bei Freisings Sportreferent Jürgen Mieskes.
‚Erfreuliches hatte aber auch Schatzmeister Jäger zu berichten: „Wir haben den Haushaltsplan des vergangenen Jahres sehr gut getroffen und einen Überschuss von 121.000 Euro erwirtschaftet.“ Insgesamt kann der TSV Jahn nun auf knapp 550.000 Euro an Rücklagen zurückgreifen.
Die Erweiterung der Bogenschießanlage am Bahnhof gestalte sich ebenfalls positiv, so Vereinschef Lupp in seiner Vorausschau auf das laufende Jahr. Als Patenschaftsverein der Freiwilligen Feuerwehr Freising, die mithilfe des TSV Jahn 1863 gegründet worden war, wolle man die Verbindung wieder aufleben lassen. Deshalb gebe es am 13. Juni erstmals ein gemeinsames Sommerfest. Und noch ein wichtiger Punkt: Lupp kündigte an, bei den Neuwahlen im nächsten Jahr aus persönlichen Gründen nicht mehr für den Posten des 1. Vorsitzenden zu kandidieren.
Quellenangabe: Freisinger Tagblatt vom 23.03.2026, Seite 19
Ein besonderer Dank für den Zeitungsartikel an Peter Spanrad sowie unserem Ehrenausschuss und allen Mitwirkenden.