Regionalliga - Konstanz in Trebgast und Hof

14.07.2025

Rückblick auf die entscheidenden Wochen vor dem Saisonfinale in Schongau - Nach einem überzeugenden sechsten Platz beim Saisonauftakt in Weiden stand für unser Ligateam Mitte Juli ein intensives Programm an: Innerhalb von zwei Wochen drei Rennen – ein Sprint in Trebgast und ein Doppelwettkampf in Hof.

Sprint in Trebgast – nah dran an der Spitze

In Trebgast erwartete die Athleten ein klassischer Sprinttriathlon: 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Für den TSV Jahn Freising gingen die Routiniers Tim Gerster, Lukas Hufnagel und Korbinian Rudzki sowie die Liga-Debütanten Vincent Weiß und Jonas von Külmer an den Start.

Vincent zeigte gleich, warum er kürzlich in den Bayernkader berufen wurde: Als Dritter verließ er das Wasser in der Spitzengruppe und ging in aussichtsreicher Position auf die Radstrecke. Lukas und Tim folgten gemeinsam in der ersten großen Verfolgergruppe. Auf der Laufstrecke spielte unser Salzburger seine Laufstärke aus, schloss kurz vor dem Ziel noch zu Vincent auf und überquerte die Ziellinie knapp vor ihm auf Platz zwölf, Vincent wurde 13. „Eigentlich hatte ich mir schon die Top 5 vorgenommen“, bilanziert er nach dem Rennen.

Tim musste beim abschließenden Lauf etwas Tempo rausnehmen und kam auf Platz 35 ins Ziel. Jonas verpasste nach dem Schwimmen knapp den Anschluss an die erste Verfolgergruppe, überzeugte jedoch mit einem starken Lauf und kam mit jeder Laufrunde Teamkollege Tim näher. Platz 40 hieß es für ihn am Ende. Korbinian wurde bereits beim Schwimmen distanziert und fuhr den Radpart allein, konnte aber beim Laufen noch einige Plätze gutmachen und landete auf Rang 59.

Für das Teamergebnis zählt die Summe der Platzierungen der besten vier Athleten. Mit einer Platzziffer von 100 (12 + 13 + 35 + 40) fehlte unseren Jungs am Ende nur eine einzige Platzziffer fürs Podium. Mit Rang vier zeigte sich das Team dennoch sehr zufrieden – zumal es nach Weiden nun auch in Trebgast das beste Team-Einzelergebnis der Vereinsgeschichte war.

Hof – Kampf gegen Wetter und starke Konkurrenz

Nur zwei Wochen später stand für das Team der Doppelwettkampf in Hof auf dem Programm. Am Samstagabend ging es zunächst ins Team-Relay – bei kühlen Temperaturen und strömendem Regen. In der Staffel absolvierten drei Athleten nacheinander jeweils einen kompletten Triathlon im Super-Sprint-Format. Niklas Ludwig, Dennis Born und Lukas Hufnagel sollten es hierbei richten.

Niklas legte einen bärenstarken Auftakt hin und übergab in führender Position an Dennis. Dass dieser die Spitze nicht würde halten können, war aufgrund der starken Konkurrenz erwartbar: Er übergab als Achter an Lukas. Der zeigte einmal mehr seine Konstanz und brachte das Team noch auf Rang sechs nach vorne.

Am Sonntag folgte das Hauptrennen über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Neben den Startern vom Vortag waren auch Jonas von Külmer und Korbinian Rudzki mit dabei – diesmal bei etwas besseren Bedingungen.

Niklas erwischte erneut einen Glanztag. Von Beginn an in der Spitzengruppe, spielte er seine Stärke im Wasser und auf dem Rad voll aus. Erst auf der Laufstrecke musste er sich dem späteren Sieger Kilian Bauer geschlagen geben und erreichte mit Rang zwei das beste Einzelergebnis eines Freisingers jemals in der Regionalliga. „Das Laufen ist eigentlich nicht meine Komfort-Disziplin, deswegen macht es mich besonders glücklich hier meine Erwartungen übertroffen zu haben.“

Auch Lukas zeigte in allen drei Disziplinen ein starkes Rennen und wurde mit Platz neun belohnt. „Dafür, dass ich schon so alt bin, war’s gar nicht so schlecht“, scherzte er im Ziel.

Durch die längere Schwimmstrecke bildeten sich im Mittelfeld kleinere Radgruppen. Dennis und Jonas fanden sich – anders als Lukas – nur in kleineren Formationen wieder. „Das Radfahren war für mich zu hart, um danach noch schnell laufen zu können“, analysierte Jonas, der letztlich auf Platz 43 ins Ziel kam. Dennis folgte vier Minuten später auf Rang 48.

Korbinian, der es gewohnt ist, das Feld von hinten aufzurollen, konnte trotz großen Rückstands nach dem Schwimmen noch zahlreiche Positionen gutmachen und wurde 51. In der Teamwertung bedeutete die Platzziffer 102 erneut Rang sechs.

Teamleiter Valentin Kammerloher zum Ergebnis: „Wir hatten tatsächlich schon gehofft, mit dieser Besetzung weiter vorne zu landen – aber die anderen Teams waren einfach auch extrem stark.“

Vor dem abschließenden Rennen in Schongau Ende Juli stand der TSV damit auf Gesamtrang sechs – punktgleich mit Platz fünf und vier Zähler hinter dem Podium, das damit eigentlich schon außer Reichweite schien.

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